Global gedacht. Lokal verankert.
Internationale Unternehmen entwickeln Workplace-Modelle, die über Standorte hinweg funktionieren. Sie definieren Prinzipien für Struktur, Nutzung und Markenübersetzung, die weltweit anwendbar sind. Dieses Vorgehen schafft Konsistenz und Orientierung.
Gleichzeitig entsteht jeder Arbeitsort in einem konkreten Kontext. Gebäude, Stadt, Arbeitskultur und Umfeld beeinflussen, wie Räume wahrgenommen und genutzt werden. Wird dieser Kontext nicht berücksichtigt, wirken Arbeitsorte schnell austauschbar.
Regionalität im Workplace bedeutet daher nicht, lokale Motive dekorativ einzusetzen. Sie beschreibt die bewusste Übersetzung eines übergeordneten Konzepts in einen spezifischen Ort. Das konzeptionelle Framework bleibt erhalten. Die Ausprägung reagiert auf den Standort.



Im Wiprotel in Frankfurt wird diese Logik sichtbar. Das zugrunde liegende Modell ist international übertragbar und definiert klare Prinzipien für die räumliche Organisation. Gleichzeitig greift die Umsetzung bewusst lokale Bezüge auf.
Die Barista-Bar im Empfangsbereich setzt als Hommage an das Frankfurter Wasserhäuschen einen subtilen Verweis auf die lokale Identität. Sie ist Teil der funktionalen Struktur des Raums und unterstützt informellen Austausch.
Auch das Treppenhaus nimmt Bezug auf den Standort. Das gläserne Geländer zitiert das Rautenmuster des Frankfurter Apfelweinglases und integriert diesen Bezug in die architektonische Sprache.
Beide Elemente zeigen, wie regionale Verankerung innerhalb eines global gedachten Systems funktionieren kann. Das Prinzip bleibt konsistent. Der Kontext wird sichtbar, ohne das Modell zu verändern. Regionalität wird damit nicht zum gestalterischen Zusatz, sondern zu einem integralen Bestandteil eines international skalierbaren Workplace-Konzepts.
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